Stufenleiterkurs 2009
Wer jetzt nur «Bahnhof» versteht, kann sich die Metamorphose in diesem kleinen Erlebnisbericht gerne von Teilnehmern erklären lassen.
«Bahnhof» ist schon mal gut, Bahnhof Ossingen, um genau zu sein. Dort nahm nämlich alles seinen Anfang… Am 6. März, einem regnerischen Freitagabend, begann die «Verwandlung». Am besagten Abend trafen sich etwa ein Dutzend junger, dynamischer GruppenleiterInnen, und fünf Tössemer, um das Wochenende zusammen zu verbringen. Die Kursleitung, bestehend aus einem Vogel, einem Gummibärchen, einem Konfetti und einem Wirbelsturm (was für eine Kombination!), empfing uns am Bahnhof. Nach einer kurzen Kennenlernrunde machten wir uns auf den Weg zum Lagerhaus. Wir legten gleich los: Ein kurzer Theorieblock als Einstieg und dann auch schon das erste Highlight: Abseilen von der Brücke zu Ossingen. Die «Verpuppung» (etwa fünf Schichten Kleidung, Helm und Gstältli) begann, und wir begaben uns zur Thur. Vorbei an einem «Betreten verboten»- Schild (mein erstes Verbrechen… wirklich!), stürzten wir uns elegant in die Tiefe. I liked it!
Am Samstag gings dann so richtig los mit Theorie: Wir wurden auf den neusten Stand der Psychologie unserer Kids gebracht und bekamen Informationen, wie man für die Stufeneröffnung wirbt und die Stufe später leitet und betreut. Desweiteren bauten wir ein Floss und stachen auf See, erlebten einige amüsante Busfahrten und lernten noch viel mehr über das Stufenleitertum.
Am Sonntag verliessen wir verwandelt und ausgerüstet mit vielen nützlichen Unterlagen unsere «Kokons» und flogen davon. Ich möchte mich bei Adler, Haribo, Confetti und Tornado bedanken und kann den Kurs nur weiterempfehlen.
Schimmel TOE