Pilger-Helferkurs 2008 Wiesendangen
Hallo oder Grüäzi ich bin Jakob. Als erstes möchte ich meinen Kollegen, den Weg vorstellen. Wir zwei begleiteten die Teilnehmer des Pilger-Helferkurses durch die ganze Kurswoche.
Das Ziel des Kurses war nicht nur ein guter Helfer zu werden, sondern auch von Rapperswil nach Bern zu wandern, wobei ich hier sagen muss, dass der ÖV uns ein wenig geholfen hat. Wir übernachteten meist auf Bauernhöfen. Darum ging die Wanderung auf dem Jakobsweg von Bauernhof zu Bauernhof. Hatten wir für einmal keinen Bauernhof, rollten wir unsere Schlafsäcke in einem einladenden Schiff oder in einem gemütlichen Zelt aus.
Die ersten zwei Tage waren die strengsten. Wir mussten alles Gepäck, welches wir für diese beiden Tage brauchten, selbst mittragen. Obwohl die Rucksäcke schwer auf unsere Schultern drückten und das Wetter feuchter als ein nasses Cevihemd war, befanden wir uns alle in fröhlichster Stimmung.
Den Rest der Woche hatten wir nur noch ein Rucksäckelchen dabei, in dem wir unseren Tagesbedarf an Nahrung mittrugen. Das übrige Gepäck wurde vom Kursbus gefahren.
Nicht das es uns, so ohne Gepäck, langweilig wurde. Wir besuchten neben einem Hallenbad, den Beatushöhlen und Ähnlichem auch das Brienzer Rothorn. Nicht nur ich, sondern auch mein Kollege Weg war erstaunt, wie schnell man auf das Rothorn wandern kann. Die wanderlustigen Jungs waren zwei Stunden früher als geplant auf dem Gipfel und hatten darum danach ausgiebig Zeit, um eine warme Schokolade im Warmen zu geniessen.
Nun, ein paar Wochen nach dem Kurs, kann ich sagen, dass es ein tolles Erlebnis für uns alle war. Die Jungs sind nicht nur gute Helfer geworden, sondern wir haben viel Vorfreude und Lust für ein tolles Helferjahr mitgenommen.
Loki WIE, Fotos: www.askalon.ch.vu