GLK III 2007 Männer in Elm
Nach dem Kursstart ging es mit dem Zug nach Elm. Am ersten Abend war gleich das Planen des zweitägigen Hikes mit Marschzeitberechnung angesagt. Am nächsten Morgen starteten alle Gruppen pünktlich mit dem Hike. Nur unsere Gruppe hatte eine Stunde Verspätung, da mir meine Wanderschuhe zu klein waren! Das klingt nun wahrscheinlich etwas komisch, aber nach der Leiterretraite habe ich doch tatsächlich die Wanderschuhe von einem Kollegen nach Hause genommen, welche mir ganze vier Nummern zu klein waren. So wanderte ich den 30-Lkm-Hike mit meinen Hallenschuhen! Den Sonntagabend verbrachten wir „im Hill usse“ und biwakierten nach dem abgekochten Abendessen.
Jeden Tag machte jeweils ein Gruppenleiter den Tagesinput zu einem bestimmten Thema, wo sich die Teilnehmer austauschen konnten. Am Dienstag ging es um das aktuelle Thema „Klimawandel“, wobei uns Quick ein par Zahlen und Fakten präsentierte. Wir beteiligten uns, indem wir in kleinen Gruppen ein Konzept zum Schutz des Klimas gestalteten und erklärten, was der Einzelne dafür tun könnte.
Auch ein wichtiger Bestandteil dieses Kurses war, dass die Teilnehmer ein Samstag-Nachmittag-Programm gestalteten, zu welchem sie eine Rückmeldung von einem Gruppenleiter erhielten. Für dieses hatten wir fast den gesamten Mittwoch Zeit. Als Tagesschluss gab es diesmal noch ein abgefahrenes Nacht-Geländespiel. Müde fielen wir nach dem Spiel ins Bett.
Am Donnerstagmorgen war schon die Abschlussprüfung. Am Nachmittag konnten wir mit den „Downhill-Trottis“ ins Tal hinunterfetzen, wo wir ein Sporttunier mit Lacrosse und Fussball machten. Kaum zu Glauben, aber die Mannschaft, in der ich mich befand, gewann sogar das Turnier noch vor den Leitern!
Am Freitagmorgen diskutierten wir zum Tagesinput von Mirco über das C im Cevi. Ich persönlich fand dies eine sehr wertvolle Erfahrung, da ich nie so richtig wusste, wie die anderen Abteilungen mit dem C im Cevi umgehen. Das definitive Highlight dieses Tages, und sogar der ganzen Woche, war der Kursschluss in der „Schwitzhütte“. Etwa hundert Meter einem Trampelpfad entlang plätscherte ein kleines Bergbächlein vor sich hin. Schwitzend und schlotternd zugleich – es war definitiv saukalt – gingen wir ab und zu wieder zum Bächlein und kippten uns einen Kübel Wasser über den Kopf.
Noch unerwarteter war der Tagesschluss auf der Terrasse der Hütte, wo wir unsere Abzeichen bekamen und noch einen feinen Dessert schnabulierten. Zum Schluss ist sowieso noch die Küche des Kurses zu erwähnen, welche wirklich super gekocht hat.
Am Samstag-Morgen nach dem Hausputz und der Heimreise verabschiedeten wir uns auf dem Winterthurer Bahnhof und gingen von da an, hoffentlich nur für kurze Zeit, getrennte Wege.
Flubi BRE