GLK II 2008 Frauen

Mit dem Kursthema „Space Dream“ starteten wir munter in Winterthur und machten uns mit dem Velo auf nach Oberdürnten.

Unterwegs machten wir bereits die erste Bekanntschaft mit dem Regen. Leider war es nicht das letzte Mal, wie sich im weiteren Verlauf der Woche herausstellen sollte.

Am Lagerplatz angekommen begannen wir voller Eifer mit dem Aufstellen von unserem Gruppenzelt, der “Tschibi“ und der Wasserstelle, und bis zum Schluss standen auch die Spatzen.

Am Sonntag ging es mit dem Tagesthema „Labyrinth“ los, denn noch wusste ja niemand, wie der Kurs werden sollte. Wir gaben unserem Camp noch den letzten Schliff, so dass wir beim “Zmörgelä“ bequeme Bänke und auch Fussballtore auf unserer Wiese hatten. Natürlich hat es den ganzen Tag geschüttet…

So ging es am nächsten Morgen auch weiter, der Regen macht einen Strich durch unser Programm. Zuerst mussten wir schauen, dass der Bach, der von der Weide hinab genau durch unser Ess- und Leiterzelt ging, umgeleitetet wurde. So buddelten wir also einige Gräben in die Wiese. Dem Wetter zum Trotz gingen alle Stilli-Gruppen am Abend abkochen, um sich besser kennen zu lernen.

Am Dienstag konnten wir dann endlich Duschen, auch wenn das Wasser saukalt war. Kein Wunder hatte der ganze Kurs in Rekordzeit geduscht und es ging frisch und sauber wieder ins Camp. Am Abend war eine Nachtaction angesagt. Es war ein riesiger Spass und der Regen war bereits völlig vergessen.

Am nächsten Tag ging es dann auf die Unternehmung. Als Tagesausklang konnten sich die Teilnehmerinnen in verschieden Krea-Ateliers einschreiben. Dies wurde ein gemütlicher Abend an dem alle Leiterinnen und Teilnehmerinnen neue Bastelidee erleben konnten.

Doch bereits am Donnerstagmorgen war die Entspannung vom Vortag wieder vergessen. Denn der ganz Zeltplatz stand beim Aufwachen völlig unter Wasser, auch die Spatzen blieben nicht verschont. Also hiess es wieder Hacken und Spaten schnappen und weitere Gräben ziehen – diesmal auch um die Spatzen. Zum Glück war dann beim Naturprojekt der Schlamm kein Thema, und die Teilnehmerinnen haben in kleinen Gruppen Kunstwerke in der Natur gebaut.

Am Freitag wurde der schon die ganze Woche gefürchtete Triathlon durchgeführt. Wir können nur sagen: alle haben ihn ohne weitere Schäden gut überstanden :-) . Am Abend wurden wir von Heidi und dem Geissenpeter durchs Schlussabendprogramm geführt. Nach einer viel zu kurzen Nacht war auch bereits wieder Samstag. Wir mussten das ganze Camp wieder abbrechen und dabei unsere Gräben so gut wie möglich kaschieren…

Jetzt können wir erholt auf eine schlammig-lustige und lehrreiche Kurswoche zurück blicken, im Trockenen.

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