GLK I 2007 Männer
Der GLK 1 (Gruppenleiterkurs 1 von 3) begann am Samstagmorgen um 9:00 Uhr am Bahnhof Oberwinterthur. Eine zu diesem Zeitpunkt noch verschlafene Gesellschaft fand sich zum Grossanlass, die World Rallye 2007, ein. Die Piloten, in normalen Lagern auch Gruppenleiter genannt, führten die Gruppen mit dem Fahrrad nach Pfyn. Dort eingetroffen mussten wir, die Teilnehmer, zuerst unsere Camps aufbauen um dann am Abend im Trockenen nächtigen zu können. In dieser Nacht schliefen viele Teilnehmer nur ganz wenig, denn wir wussten nicht, dass der darauf folgende Tag sehr streng wurde.
Nach dem Morgenessen wurden wir alle zum Autosalon, ein riesiger Sarasani, gerufen, um dort das all morgendliche Warm-Up zu bestreiten. Sobald das Mario Cart Double Dash Rennen zu Ende gefahren war, durften wir unsere Camps noch verbessern und mit Accessoires wie eine Hollywoodschaukel, Hängematten oder Betten aus Blachen ausschmücken. Doch dann stand die erste Rallye an. Wir mussten einen Käfer, dessen Lenkachse gebrochen war und nur mit Hilfe von zwei Seilen steuerbar war, welche an den Rädern angemacht waren, rückwärts stossen. Während der ersten Stammlektion befassten wir uns mit den Rollenspielen, die in einem Cevi-Programm eine wichtige Rolle spielen. Und da wir an diesem Tag in Russland waren, gab es das Nationalgericht Borschtsch, eine Art von Salat.
Nach einer wiederum kurzen Nacht erwachten wir in Japan. Die Rallye-Rennen wurden härter und wir lernten die Sitten der Japaner kennen: Sumo-Ringen und die traditionelle Tee-Zeremonie.
In Ägypten organisierten wir einen Erlebnistag für die 7-10 jährigen Cevianer, die freudig daran teilnahmen. Am Morgen mussten zwei Leute von unserer Gruppe die Kinderschar abholen. Als diese dann in unserem, zu einem Britischen Herrschaftshaus umfunktionierten, Sarasani ankamen, wurden sie nach ein paar einleitenden Worten auf einen Parcours rund um Kairo geschickt, auf dem sie verschiedene Fertigkeiten erlernten. Zum Mittagessen gab es Couscous und Hackfleischbällchen. Nach dem festlichen Speisen mussten sie dann ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen, indem sie auf einem weiteren Parcours ein Amulett bastelten, einen altägyptischen Zauberspruch auswendig lernten, eine Schatzkarte suchten und einen Trank gegen das Gift der Skorpione in der Wüste mixten und tranken. Mit Hilfe des Zauberspruches öffneten sie die Schatzkammer und mit dem Amulett vertrieben sie die bösen Wächter und den Hohepriester. Dort fanden sie den grossen sagenumwobenen Schatz des Tut-anch-amun. Glücklich und etwas erschöpft kehrten die Teilnehmer des Erlebnistages 2007 nach Hause zurück.
Am Abend hatten unsere müden Piloten Ausgang und wir Aspiranten wurden auf eine Trophy geschickt. Wir mussten eine kurze Photostory mit einer Polaroidkamera, welche nur 10 Photos machen kann, nachstellen. Eine zusätzliche Bedingung war, dass mindestens acht Photos auf dem Plakat kleben.
Da das wunderbare Lager noch nicht zu Ende ist kann ich die restlichen Geschehnisse noch nicht erwähnen. Ich wünsche allen Lagern gutes gelingen.
Calvin HET